Digitales Röntgen
Seit dem 16.12.2010 steht uns die Digitale Röntgentechnologie zur Verfügung. Deshalb erklären wir
Ihnen hier ein bisschen, was digitales Röntgen ist und welche Vorteile diese Technologie bietet.
Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die
Aufnahmen digitalisiert werden. Digitales Röntgen ist nur sinnvoll im Zusammenspiel mit einem
Radiologieinformationssystem (RIS) und einem digitalen Bildarchivierungssystem (PACS). Der große
Unterschied zum Röntgenfilm ist die bessere Nachbearbeitung und die Integration in den Ablauf
eines Krankenhauses oder in einer Arztpraxis.
Digitale Röntgenbilder basieren wie herkömmliche Röntgenbilder auf Röntgenstrahlung aus einer
Röntgenröhre. Die Bilder werden meist durch einen elektronischen Detektor (Festkörperdetektoren:
CMOS-Sensor oder CCD-Sensor mit aufgebrachtem Szintillator) oder durch Einscannen einer
Röntgenspeicherfolie digitalisiert und im PACS im DICOM-Format gespeichert. Nach der Aufnahme stehen
verschiedene Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zur Verfügung. Die gebräuchlichsten sind:
* Fensterung (Windowing), d. h. Anzeigen eines bestimmten Wertebereichs der Hounsfield-Skala
* Farbige Darstellung bei der Fensterung
* Anzeigen einzelner Schichten bei Schnittbildverfahren
* Markieren und Messen
* Zoom
* 3-D-Rekonstruktionen (z. B. von Gefäßbäumen)
Durch die digitale Nachbearbeitung kann ein Röntgenbild (fast) nicht mehr schlecht sein. Diverse
Aufnahmeautomatiken sowie die Fensterung machen jedes Bild brauchbar.
Wir weisen darauf hin, dass unsere Mitarbeiterinnen nach den §§ 13, 14, 15 und 15a
der Röntgen Verordnung, regelmäßig ihre Strahlenschutzkenntnis auffrischen und
die Sachkunde nach § 18a der Röntgen Verordnung vorweisen können.
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