Das Team des Lächelns informiert:

Was ist Parodontitis?

Es handelt sich hierbei um eine Entzündung des Zahnbettes. Es fängt mit einer kleinen Infektion an einem Zahn an. Bei ungenügender Zahnpflege setzt sich Zahnstein an den Zähnen fest. In Verbindung mit Bakterien können sich Taschen zwischen Zahn und Zahnfleich bilden, in denen Eiterherde sich verbreiten können. Das zerstört den Zahnhalteapparat und kann zu Zahnausall führen. Daher sind regelmäßige Kontrollen (Bonusheft) und Zahnsteinentfernungen vorbeugend.

Ein gesundes Zahnfleisch ist fest am Zahn sieht zartrosa aus. Entzündungen entstehen durch harte Zahnbeläge. Es entstehen Bakterien-Ansammlungen, die sich in die Tiefe bis zum Knochen ausbreiten. Zahnfleischbluten ist nur ein kleiner Hinweis darauf. Die Bakterien greifen gesundes Gewebe, Wurzelhaut, Zahnzement und Kieferknochen an. Der gesamte Halteapparat geht zurück und der Zahn fängt an zu wackeln.

Damit es nicht soweit kommt, gibt es heute verschiedene Methoden der Behandlung.Bei der bisherigen Methode, das ist die Art welche die Krankenkassen bezahlen, wird mit einem scharfen Scaler der entzündete Bereich ausgeschabt und gesäubert. Dies geschieht unter örtlicher Betäubung. Sie werden je Kiefer und je Gesichtshälfte behandelt und das bedeutet vier Behandlungen und Kontrolltermine.

Seit Anfang 2000 gibt es eine neue, gründlichere und schonendere Behandlungsart, die sogenannte Vector-Methode. Sie ist viel effektiver und für den Patienten wesentlich angenehmer und weniger zeitaufwendig.
Der Erfolg liegt in der starken Eindämmung der Parodontitis und einer sehr guten Prognose.


Bei der Vector-Methode führt der Behandler eine Sonde in die "Taschen" zwischen Zahn und Zahnfleisch.. Durch diese Sonde wird abrasives Material, das sich aus ähnlichen Substanzen zusammensetzt wie Knochen, durch die Taschen gespült, die Bakterien, abgestorbenes Zellgewebe und harte Beläge werden aus der Tiefe herausschwemmt. Durch die ständige Spülung werden auch im vom Behandler nichtsichtbaren Bereich eine gründlichere Säuberung erreicht und die Wiederentzündung sehr stark eingedämmt. Die Behandlung erfolgt in zwei aufeinanderfolgenden Tagen und einem weiteren Kontrolltermin.

Wie geht es nach der Behandlung weiter?

In allen Fällen muss man nach der Behandlung am Ball bleiben. Das bedeutet, nach zwei Wochen erneut eine Kontrolle machen lassen. Es folgen alle drei Monate weitere Untersuchungen und ggf. spezielle Spülungen. Je früher ein neuer Herd entdeckt wird um so weniger kann es auf den gesamten Zahnbereich auswirken. Eine gründliche Mundhygiene ist unerläßlich. Mit speziellen Interdental-Bürstchen, Zahnseide und besonderen Pflegemitteln tragen Sie selbst dazu bei, daß Ihre Zähne erhalten bleiben. Unser Team ist speziell geschult, lassen Sie sich vertrauensvoll beraten. Mit eigenen gesunden Zähnen können sie stets gut zubeißen. Zahnersatz ist wie der Name schon sagt eben dann nur ein Ersatz und kostetzudem viel Geld.

Wie kommt es zu Parodontitis?

Für die Entstehung einer Parodontitis sind verschiedene Dinge verantwortlich:

· Örtliche Ursachen Zahnbeläge und Speisereste stellen einen Nähboden für Bakterien dar. Es kommt zur Entzündung des Zahnfleisches
· Funktionelle Ursachen falsche Belastung des Gebisses oder einzelner Zähne führen zur Erkrankung des Zahnbettes. Schlechte Zahnstellung, nicht richtig sitzender Zahnersatz, nächtliches Knirschen und Pressen sind ebenso verantwortlich wie die Unterbelastung, z.B. einseitiges Kauen.
· Allgemeine Ursachen genetisch bedingte Gewebeschwächen, Stoffwechselstörung wie Diabetes, Störungen im Vitamin und Hormonhaushalt, Nierenerkrankungen, wirken sich mittelbar aus.

Welche Vorsorge kann ich noch treffen?

Die oben genannten Ursachen sollten ausgeschlossen oder behandelt werden. Eine sorgfältige Mund- und Zahnpflege mit Massage des Zahnfleisches ist von Vorteil. Regelmäßige Zahnstein- und Belagsentfernungen in Form einer Professionellen Zahnreinigung
(PZR) beugt einer Parodontitis vor. Früherkennung von Zahn- und Mundkrankheiten werden über rechtzeitige Kontrollen durch Ihren Zahnarzt gewährleistet. Nehmen Sie am Recall System teil.

Für die Behandlung der Parodontitis ist eine ausdauernde, geduldige Mitarbeit des Patienten notwendig! Besondere Mundpflege zuhause ist mitentscheidend für den Langzeiterfolg jeder Parodontitis. Bedenken Sie, daß Sie Ihre Zähne 24 Stunden täglich haben und brauchen, Ihr Behandler-Team kann nur kurze Zeitabschnitte für Ihre Zähne sorgen .

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72488 Sigmaringen, In der Au 7/1 Tel: 07571 / 64033

Uli.Knoop@t-online.de